
07-03-2000
CORVAL2 - Europaeische Kommission
foerdert neue Technologien zur CORBA-Validierung
Die europaeische Kommission hat
zusammen mit sechs Organisationen das CORVAL2- Projekt ins Leben gerufen. Ziel des
Projekts ist die Entwicklung neuer Testmethoden fuer die CORBA-Technologie. CORBA, die
Common Object Request Broker Architecture unter der Federfuehrung der Object Management
Group (OMG), ist eine verbreitete objektorientierte Technologie, mit der Anwendungen
unabhaengig von Plattform, Programmiersprache und Anbieter ueber beliebige Netzwerke
kommunizieren koennen. Der finanzielle Umfang von CORVAL2 belaeuft sich auf 1.7 Millionen
Euro, wobei die Eurpaeische Kommission etwa die Haelfte der Finanzierung uebernimmt.
Die Teilnehmer an diesem auf zwei
Jahren angesetztem Projekt:
| The Open Group | (www.opengroup.org England) |
| GMD Fokus | (www.fokus.gmd.de Deutschland) |
| Eric Leach Marketing | (www.ericleach.com England) |
| Object Management Group | (www.omg.org USA) |
| ICL Information Technology Centre | (www.itc.icl.ie Ireland) |
| Object Oriented Concepts GmbH | (www.ooc.de Deutschland) |
Bei CORVAL2 geht es inbesondere
darum, neue Testwerkzeuge und Tests fuer CORBA 2.3 und den nachfolgenden Standard CORBA
3.0 zu spezifizieren und zu entwickeln. Diese Tests dienen zur Ueberpruefung der
zahlreichen CORBA- Implementierungen verschiedener Anbieter und erweitern somit das
Branding-Programm der OpenGroup hinsichtlich der Unterstuetzung von CORBA.
Die Tools und Tests werden von GMD
Fokus in Berlin entwickelt und werden auf bereits vorhandenen Tests fuer CORBA 2.1
aufsetzen. Neue Funktionalitaeten aus CORBA 2.3 und 3.0, die im Rahmen der neuen Tests
besondere Beachtung finden werden, sind unter anderem Portable Object Adapter (POA),
Objects By Value (OBV), Erweiterungen der Interoperabilitaets-Protokolle sowie der
asynchroner Nachrichtenaustausch. Die Entwicklung aller Werkzeuge erfolgt in
Zusammenarbeit mit der Object Oriented Concepts GmbH, Ettlingen, auf der Basis des ORBacus
ORBs sowie mit ICL in Dublin und dem Object Director von Fujitsu.
Die OMG unterstuetzt dieses Projekt
im Hinblick auf weitere Verbesserungen der Interoperatbilitaet zwischen den
CORBA-Implementierungen verschiedener Anbieter und als Basis fuer die Klaerung der
Konformitaet zum Standard bei Problemen der Interoperabilitaet verschiedener
Implementierungen.